Wanderurlaub in Irland

Wanderurlaub in Irland

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Ingo Wendt Reisebüro Wörlitz Tourist Friedrichshain


Ich war für Sie in …
… Irland.

Mit dem Wanderveranstalter Wikinger-Reisen war ich fünf Tage zum Wandern auf der grünen Insel unterwegs.
Irland, dieses wild-romantische Eiland im nördlichen Atlantik besticht bekanntermaßen durch seine ursprüngliche, raue Natur.
Am Rande von Galway an der Westküste der Insel, praktisch gegenüber von Dublin gelegen, befand sich unser 3***-Hotel Connacht. Es empfing uns für vier Nächte in gut ausgestatteten Zimmern mit äußerst dicken, und damit weichen Teppichen, die selbst im Treppenhaus zu finden waren. Diese einladende und gemütliche Atmosphäre entschädigte dann auch erst einmal für unser fehlendes Gepäck, das einem Flugausfall in Deutschland verschuldet war.

 

Burren und Cliffs Moher – Naturschauspiel Irland

Der Unmut verflog schnell und so erkundeten wir am zweiten Tag bei einer Führung die Hafenstadt Galway. An den folgenden Tagen führten uns zwei leichte Wanderungen zunächst durch den Burren, eine karge Landschaft mit meist felsigem Untergrund. Hier erwartete uns ein botanischer Höhepunkt. Denn das Gebiet beherbergt Pflanzen aus allen Klimazonen Europas. Zum anderen wanderten wir entlang der weltbekannten Cliffs of Moher. Hierbei handelt es sich zwar nicht um die höchsten Steilklippen des Landes, aber mit ihrer Länge von mehr als 8 km sind es doch die bekanntesten.

Wanderurlaub in Irland

 

Aran-Insel Inishmore – Ruhe pur!

Abgerundet wurde das Ganze mit einer Radtour auf der Aran-Insel Inishmore. Unser Ziel: die Reste des Festungswalls Dun Aengus (Irisch: Dún Aonghasa) an der südwestlichen Steilküste der Insel. Die Ruhe dort war einfach beeindruckend! Während der fünf, sechs Stunden, die wir unterwegs waren, begegneten uns keine 20 Autos. Mein persönliches Highlight war aber, als wir dort im Meer unter uns die Rückenflossen zweier Haie erspähen konnten.

Wanderurlaub in Irland

 

Irlands Fauna hautnah

Apropos Tiere: besonders auf Inishmore konnten wir sehr gut sehen, wie zahm wilde Tiere sein können, wenn sie etwas abseits der großen Zivilisation in der Nähe der Menschen leben.
Der Fasan, den ich vor die Linse bekam, war vielleicht 20 m entfernt und machte keinerlei Anstalten, Angst zu haben und zu fliehen.
Ähnlich sah es bei den Kegelrobben aus, die an einem Strand der Insel lebten. Ich hatte in der Beziehung nur den Vergleich mit den Seehundbänken auf Borkum, wo selbige schon bei vielleicht 500 m Entfernung panisch flohen. Die Robben auf Inishmore ließen sich jedoch nicht einmal bei 150 – 200 m Entfernung aus der Ruhe bringen.

 

Irland – immer eine Reise wert

Irland ist ein wirkliches Naturparadies. Es war beeindruckend wie friedlich Mensch und Tier nebeneinander leben sobald man sich außerhalb der klassischen Ballungsräume befindet.
Der LH-Rückflug nach Frankfurt lief abgesehen von der nervenden Groß-Kontrolle in Frankfurt – und das trotz inner-EU-Einreise – wirklich entspannt und reibungslos. Dieses Mal kamen wir dann auch mit unserem Gepäck in Deutschland an.