Lanzarote & Fuerteventura

Lanzarote & Fuerteventura

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Reisebericht Lanzarote & Fuerteventura, Deutscher Reisering,  17.02. – 24.02.2018
Sylvia Kaul, Julia Perleberg, Reisebüro Wörlitz Tourist


Lanzarote

Diese beeindruckende Reise führte mich zuerst auf die vielmals unterschätze Insel Lanzarote.

Erkaltete, gewaltige Lavaströme überziehen die Landschaft. Nur wenige Sträucher sieht das Auge zwischen den endlos Höhen und Weiten. Man fühlt sich in eine Zeit zurückversetzt, die Millionen von Jahren, vor unserer liegt. Eine Vielzahl heller und dunkler Sandstrände ebenso wilde Felsstrände findet man hier. Der Künstler, Cesar Manrique, hat sich inselweit mit seinen Kreationen, die Natur und Kunst verbindet, verewigt und geprägt. Das müsst ihr unbedingt mit eigenen Augen gesehen haben!

TIPP: Mietwagen buchen und Ausflugsziele sowie Strände, individuell besuchen!

 

Jameos del Agua – Lavaröhre mit unterirdischem See – Nordosten der Insel

Jameos del Agua eine Lavahöhle und Umgebung, die von Cesar Manrique kunstvoll in Szene gesetzt wurde, mit einem unterirdischen See, in dem kleine weiße Krebse leben.

Die Atmosphäre ist atemberaubend, vor allem am Abend ist dieser Ort einfach magisch. Eine Beleuchtung, tropische Bepflanzung und im besten Fall mit der musikalischen Untermalung einer Band, am unterirdischen See – verzaubert einfach jeden!

TIPP: Abendessen genießen und Veranstaltung vorab checken – es lohnt sich! Zuvor an einer Führung der nahegelegenen Höhlensysteme der „Cueva de los Verdes“ teilnehmen!

 

Sonntags  – Besuch des Marktes in Teguise – im gesamten Ort

Absolut empfehlenswert ist der sonntägliche Markt in Teguise. Man schlendert durch den ganzen Ort, vorbei an verschiedensten Ständen. Besonders der regionale Kunstmarkt ist sehenswert. Einige einheimische Häuser haben dann ihre Tore geöffnet mit Einblick auf wunderschöne Patios.

TIPP: Hausgemachte Zitronen- oder Apfelmuffins mit einem leckeren Kaffee oder köstliche Tapas im „Loris“, Plaza Clavijo y Fajardo 1, genießen!

 

Bodega Rubicon – Weingut mit Restaurant und Verkostung – hervorragend – in La Geria

Dieser besondere Anbau von Wein hat uns beeindruckt.  In großen Mulden ( Gerias ) bis 3 m tief und einer dicken Schicht Lavaasche ( Picon ) bedeckt, kann der Wein geschützt wachsen. Dies ist einzigartig auf der Welt. Der weiße Trockene, hat mir besonders gut geschmeckt. Das alte Herrenhaus mit Weinkeller kann besichtigt  werden.

TIPP: Verkostet den Wein (1,-€ je Glas -Stand 03/2018) und genießt dazu ein paar Tapas!

 

Fundación César Manrique  – ehemaliges Wohnhaus Manrique´s – in Tahiche

Dieser Visionär baute sein Haus auf einem Lavafeld und 5 große Lavablasen zu seinen Wohnräumen aus  – ein wunderbar umgesetztes Kunstprojekt. Staunend wandelt man durch die Räume. Sollte auf einer Tour durch Lanzarote nicht fehlen!

 

Timanfaya Nationalpark – Endzeitstimmung pur

Bizzar war die Fahrt durch die Lavafelder – das kann man einfach nicht in Worte fassen – man muss es gesehen haben.  Die Hitze, die noch knapp unter der Oberfläche herrscht und Wasser in einer Fontäne in die Luft katapltiert oder die Hühnerkeulen, die über den heißen Lavasteinen brutzeln, faszinierten mich.

TIPP: Das Restaurant ist eher für die Masse – nicht zu viel erwarten. Eine Hühnerkeule könnte etwas Reales sein!

 

Cueva de los Verdes – abenteuerliches Höhlensystem mit WOW – Effekt

Dies war eine unglaublich imposante Tour, hinab in 50m tiefe Lavaröhren, die wie Galerien angelegt, vor uns lagen. Die Farbenspiele und dazu surreale Klänge, enge wie  riesengroße Hohlräume und das teilweise unwegsame Gelände, haben absolut etwas von der Reise zum Mittelpunkt der Erde – Abenteuer pur!

 

Mirador del Rio – nördlicher Aussichtspunkt – fantastischer Blick auf Insel La Graciosa

500m auf den Steilklippen befindet sich dieser besondere Aussichtpunkt mit Restaurant. Auch dies ist ein Projekt des Künstlers Manrique. Der Blick ist grandios!

 

 

Fuerteventura

Die sandbedeckte und kargste Insel der Kanaren, doppelt so groß wie Lanzarote, ist so dünn besiedelt, dass man tagelang laufen könnte und kaum einen Menschen sieht. Radfahrer trifft man hier jedoch auf den Straßen überall. Wer Sport und Strände liebt, hat hier eine riesige Auswahl. Die ruhigsten und schönsten Strände finden sich eher im Südosten (z.B. heller Sand: Playas de Papagayo im Naturpark gelegen, Playa Jandia, Los Pocillos), das Paradies für Kiter und Surfer, gemäßigt am Sotavento Beach / Costa Calma oder mit starken Winden im Norden um Corralejo.

Im Sommer weht der starke Passat-Wind und sorgt so für bestes Wassersport – Wetter.

TIPP: Wer noch mehr Sport genießen möchte, dem kann ich das „Playitas Resort“ empfehlen – mehr geht nicht! Und probiert den köstlichen Ziegenkäse auf der Insel!

 

Betancuria – die alte Hauptstadt Fuerteventuras – absolut autentisches kanarisches Städtchen

Grün – ja, was man hier sieht, ist nicht selbstverständlich für Fuerteventura – Palmen und viele Pflanzen in diesem typisch kanarischen Städtchen, dass einst die Hauptstadt war.

TIPP: Im Restaurant „Casa Santa Maria“ – eine kleine Oase – unbedingt einen Tisch reservieren, köstliche Gerichte und sehr gute Weine (deutsche Restaurantinhaber). Wunderbares kanarisches Ambiente!

 

Dünen von Corralejo – Wüstenfeeling mit fernem Meerblick

Ein tolles Gefühl, zwischen den weiten Dünenfeldern zu stehen und in der Ferne das Meer zu sehen.

 

Oasis Park – ein Ausflug für Natur und Zooliebhaber

Ein schön angelegter unglaublich pflanzenreicher Zoo. Hier kommt man den Tieren teilweise zum Anfassen nahe. Schön angelegte großzügige Anlagen für die Tiere.

TIPP: Einen gesamten Tag kann man hier einplanen!

 

BIO Farm Verde Aurora – Aloe Vera und Olivenöl

Der Anbau von Aloe Vera gelingt auf Fuerteventura vorzüglich, es ist das Exportprodukt Nr. 1. Außerdem sind die Olivenbäume auf dem Vormarsch. Der Besuch dieser Farm ist sehr interessant, kombiniert mit einer Verkostung des sehr guten Olivenöls und das testen der Aloe Vera Produkte. Natürlich kann man im Nachgang diese Produkte im Shop kaufen.

 

Hotel:

Mir gefiel das „Iberostar Playa Gaviotas“, auch wenn es wie viele Hotels an der Playa Jandia, sehr groß sind, am besten. Die Lage, oberhalb des Strandes war das Plus des Hotels. Der Club „Aldiana“  wird gerade umgebaut und benötigt meiner Meinung nach noch deutlich stärkere Baumaßnahmen.

Für die Sportler unter unseren Kunden, das „Playitas Resort“, sehr sauber und gute Standards vor Ort – eher ein Studio oder Appartement mit Pool empfehlenswert.

 

Sylvia Kaul, Julia Perleberg